Silvesterfreizeit 2017/18 - Sehnsucht und Verantwortung

Themenüberblick


28.12.2017 Opening - Mix aus Lied und Impuls

Was bedeutet es für uns, dass Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat? Wohin gehen wir mit unserer tiefen Sehnsucht nach echtem und wahren Leben? Gott möchte uns verändern und unsere Sehnsucht stillen.
Wir singen gemeinsam Lieder, hören Verse aus Prediger und dem Johannesevangelium, sehen ein Anspiel über „die Modellbaufreunde“, beten gemeinsam in kleinen Gruppen.

 

29.12.2017 Impuls und Zeugnis: Sehnsucht - Diamanten liegen nicht auf der Straße

Wir lesen Lk 10, 38-42. Maria setzte sich zu den Füßen Jesu, weil sie Sehnsucht danach hatte, Worte vom Vater und seinem Reich zu hören. Sie war voller Dankbarkeit, Begeisterung und Hingabe. Sie hatte verstanden, dass er durch seinen Tod den Weg frei macht für eine extrem tiefe Gemeinschaft. Sie hat darin ein Beispiel gegeben für uns, das auch untereinander zu tun (Joh 15, 12-15). Unsere Sensucht wird gestillt, wenn wir Gottes Geheimnisse erfahren und miteinander teilen, in seinem Leib (Kol 2, 2.3).
Wir sind von Gott geliebt. Seine „agape“ heißt uns willkommen, wie Eltern ihr Baby willkommen heißen. Wenn wir uns nach der Sohnschaft sehnen, und uns alleine von ihm abhängig machen, werden wir lernen: „Gott ist genug für uns“. Dann verstehen wir auch, warum alle Menschen für ihn wertvoll sind, und sein Ziel ist, alle Menschen zu erreichen mit seiner Liebe.
Nähe und Intimität entstehen, wenn wir dazu bereit sind, Gott und die Menschen zu lieben und uns Zeit für sie nehmen, um sie  noch besser zu verstehen.
"Erlaube diesem Verlangen, dieser Sehnsucht nach IHM, dass es das heißeste Feuer in deinem Herzen wird." (C.S. Lewis)

 

29.12.2017 Impuls und Beiträge: Verantwortung - Leben weitergeben

Jeder muss seinen eigenen Weg gehen mit Gott. Ich möchte nicht auf der Leidenschaft eines anderen mitschwimmen, sondern meine eigene Flamme finden (Lied: „Help me find my own flame“). Jeder hat seine Stärken. Wie bin ich geschaffen? Welche Sehnsüchte habe ich? Wichtig ist, dass wir mit den Dingen kommen, die wir in uns selbst haben, uns gegenseitig anreizen (Heb 10, 24.25), und zum Fest nicht mit leeren Händen erscheinen (5. Mo 16, 17). Wir müssen uns trauen, neue Wege zu gehen.
Adam und Eva hatten im Garten Eden ideale Bedingungen. Als Folge des Sündenfalls haben sie ihre Heimat und Berufung verloren. Aber Gott hat die Ewigkeit in unser Herz gelegt., deswegen sehnen wir uns nach dem Paradies. Aber Gott sucht das Entschwundene wieder hervor! Sein Rettungsplan liegt in Jesus Christus. Haben wir ein Evangelium des Lebens, oder des Sündenmanagements, mit To-do-Listen? Es ist wichtig, dass wir uns heute schon auf den Endzustand vorbereiten, wenn Gott eine neue Wonne geschaffen hat (Offb 21, 1-7).

1. Mo 35, 9-11: Für Jakob ist es vorbei mit Fersenhalten und Betrügen. Die Schar von Nationen, die aus ihm hervorgehen, haben einen anderen Namen bekommen. „Israel“ bedeutet das Tun Gottes: Streiten, herrschen, leuchten, heilen, aufrichtig sein. Es ist Zeit, für und um Menschen kämpfen. Gott erachtet uns als würdig, Verantwortung übertragen zu bekommen. Gott zieht uns zu sich mit seiner Liebe, wie das leise Saugen eines Staubsaugers. Er möche uns in Bewegung bringen. Dazu braucht es einen Luftstrom, die Wirkung des Heiligen Geistes. Wir möchten eine Zeltkultur leben - nicht starr, sondern dynamisch, um andere Menschen mitzureißen und Leben zu spenden (Mt 27, 45-53).

 

30.12.2017 Henk de Cock: Sehnsucht - Verantwortung - Freundschaft

Sehnsucht ist wie ein großer, konstanter Durst. Löschen wir unseren Durst nur bei Jesus, ihm allein? Wir dürfen nicht den Fehler machen, nicht aus der ewigen Quelle des Lebens zu trinken oder uns selbst Zisternen zu hauen, die kein Wasser halten können.
Der Konflikt zwischen Gnade und Verantwortung durchzieht die ganze Kirchengeschichte. Unsere Verantwortung liegt darin, die richtigen Prioritäten zu setzen, uns zu 100 Prozent für Jesus zu entscheiden. Wofür beten wir, was suchen wir wirklich? Dinge, die uns sowieso zufallen, oder geistliche Dinge?  In der Gemeinde können wir Menschen unterstützen, die einen Auftrag haben und für sie beten. Gott tut alle Dinge durch uns hindurch, keiner arbeitet für sich allein. Jetzt ist die Zeit, ein Mitarbeiter Gottes zu sein, damit seine Gnade nicht vergeblich war.
Ein Freund liebt zu jeder Zeit. Ein Freund liebt es, über alles mit dir zu reden. Er kommt nicht nur zu dir, wenn du in Not bist. Freundschaft ist sehr wichtig in der Gemeinde. Wir müssen alles gemeinsam tun, sonst werden wir keine Nachfolger haben. Wir müssen alle Altersstufen mit einbeziehen, vom Baby bis zum Senior. Kennzeichen der Gemeinde ist die Selbstauferbauung. Das größte Problem dabei sind Eifersucht, Neid und Konkurrenzdenken. Seid darin kein Freund der Welt!

 

30.12.2017 Nathanael Flach: Vaterschaft und Priesterschaft
Gott schuf am Anfang als erstes eine Familie. Satan ist damit beschäftigt, Familien kaputt zu machen. In der Gemeinde sind wir damit beschäftigt, Familien Form zu geben, Normen und Werte wiederherzustellen. Dazu hat uns Gott die Priesterschaft gegeben und Menschen dazu erwählt, sein Werk zu tun. Starke Familien machen eine starke Gemeinde aus. Die Priesterschaft nach Aaron musste immer wieder neue Opfer bringen, aber Jesus Christus hat sich nur einmal geopfert, damit wir heute in ihm unser Leben geben können für unsere Kinder und unsere Nächsten. Wir zeigen ihnen, was der Weg des Herrn ist, damit sie gerettet werden. Können andere Menschen sehen, dass du Jesus nachfolgst? Willst du ein Priester sein in deiner Familie?

 

31.12.2017 Verantwortung im Leib Christi

Gott gibt Menschen, die andere begleiten und versorgen, damit sie zum Werk des Dienstes kommen (Eph 4, 11-13). Alle kommen zur Einheit des Glaubens, zur Erkenntnis des Sohnes, zur vollen Mannesreife. Dabei müssen alle Wachstumsphasen durchlaufen werden. Ein Leib wird reif, wenn alle Glieder reif sind. Tragisch, wenn Wachstum und Reife stagnieren. Ein Baby braucht einen Vormund, aber wir sollen mündig werden, aus Christus heraus zu reden. Dazu erbauen und ermuntern wir uns untereinander (1 Thes 5, 13).

 

01.01.2018 Henk de Cock: Gott kennen, heißt seinen Weg kennen

Alles, was wir von Gott wissen, empfangen wir durch Offenbarung von Gott. Wir sollen wandeln im Geist, der Liebe und der Wahrheit, mit dem Ziel vor Augen, damit wir bei unserer Bestimmung ankommen. Sind wir heute weiter als gestern, morgen weiter als heute? Wie sieht dein tägliches, intimes Gebetsleben aus? Ist es ein Dialog, kein Monolog? Betest du, wie Mose, dass Gott dir seine Wege bekannt machen soll (2 Mo 33, 12.13/ Ps 103, 7)? Bist du in deinem geistlichen Leben vorangekommen? Wie lautet dein Zeugnis darüber? Beschäftige dich niemals mit dem Vergangenen. Wenn du auf die alten Probleme zurückschaust, kannst du nicht nach vorne laufen und auch keine Fortschritte machen. Welche Schritte musst du gehen, welche Entscheidungen treffen? In Schwierigkeiten brauchen wir mehr Weisheit als Kraft (Jak 1, 2-5). Mose wusste: Gottes Plan gilt nicht Einzelnen, sondern seinem ganzen Volk. Gott spricht zu demjenigen, der die größte Intimität mit Gott hat (4. Mo 12, 6-8). Du kannst nicht nur geistlich oder heilig für dich selbst allein leben, sondern andere müssen dich irgendwann erkennen (1 Tim 4, 15/ Spr 18, 1). Wir lernen von David, der betete, dass Gott ihm seine Wege kundtut (Ps 25). Kann der Herr dich korrigieren, wenn du dich auf einem falschen Weg befindest?