Kurzbeiträge
Paul Brenner: Einleitung: Lebendig werden durch Geist Gottes
Hes. 37, 14: Ich gebe meinen Geist in euch, dass ihr lebt und werde euch in euer Land setzen und ihr werdet es erkennen, dass ich es getan habe." Welch große Verheißung Gottes, dass sein Geist uns lebendig macht und dass wir dadurch das geistliche Erbe einnehmen können.
Lotti M.: Geistliches Vertrauen
Wie kommen wir dazu, Vertrauen zu fassen untereinander, um offen und ehrlich miteinander reden zu können - ohne eine lange Freundschaft gepflegt zu haben? Schauen wir auf Jesus, wie er mit seinen Jüngern umgegangen ist: Jh. 15, 11-14: Er liebte sie, sie hatten eine enge Beziehung, er nannte sie Freunde. Es geht darum, das zu tun was er sagt, denn dadurch sind wir „Freunde“ oder besser Geschwister im Herrn. Die Basis ist das gemeinsame Ziel und der Weg dorthin. Es ist eine Art „Geistliches Vertrauen“, weil es sich von natürlichen Prinzipien abhebt (siehe Predigt vom 31.12.2011 "Geistlicher Gemeindebau"). Viele kennen sich schon lange persönlich, aber wenn jemand neu dazukommt, kann das Geistliche noch wachsen. 1. Thes. 2, 4b: Wir reden nicht, um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft. Man macht sich nur von Gott abhängig. Wenn einer fällt, trägt ihn der andere. Was reden wir? Eph. 6, 19.20: Das Geheimnis des Evangeliums, Christus in dir. Kol. 1, 25-27: Solche Geheimnisse müssen verkündigt werden. Wir sind Licht, Jesus ist Licht, alles darf offenbar werden, nichts wird verheimlicht. Der Feind will nicht, dass du von Jesus erzählst, dass Dinge ans Licht kommen, dass dir geholfen wird, und du dich veränderst. Deshalb musst du etwas sagen.
Praktisch:
Es ist ganz einfach, was Jesus in dir tut und was du in ihm erlebst. Erinnere dich, dass du vom Christus in dir erzählst. Deshalb kann es nicht zu klein sein, es ist immer gut genug.
Was hält dich ab? Welche Motivation hast du? Gibst du Rückmeldung, nimmst du teil? Man ist abhängig davon, was Gott über einen denkt.
Wie können wir neue Menschen aufnehmen? Wir brauchen eine Atmosphäre, in der es normal ist, offen zu reden - sie wird geistlich erobert. Fang bei dir selber an, wenn du ich über andere aufregst.
2. Kor. 3, 18: Wir verstecken uns nicht, sondern sind im Licht aufgedeckt. Du schaust die Herrlichkeit an, verkündigst Christus in dir, und wer dir zuhört , wird auch die Herrlichkeit sehen und wird verwandelt. Sucht in anderen, wo die Herrlichkeit des Christus ist. Denkt nicht, "ich bin alleine, mache mein Ding alleine."
Kol. 1, 25-29: IHN verkündigen wir. Wenn du das nicht tust, kann niemand verwandelt werden.
Pia S.: Zeugnis über Heilung durch Jesus
„Wenn das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?“ (Mt. 5, 13).
Mein Zeugnis ist:
Die Ärzte konnten mich nicht heilen, ich selbst konnte mich auch nicht heilen, aber Gott hat mich jetzt durch Jesus Christus auf übernatürliche Art und Weise geheilt.
Ich habe am eigenen Leib die Erneuerung erfahren, die gerade in der Gemeinde passiert: Wie mit einem scharfen Küchenmesser werden faule Stellen herausgeschnitten - Licht von Finsternis, Gutes von Schlechtem, Lüge von Wahrheit, Krankheit von Gesundheit, und letztlich Leben von Tod abgetrennt.
Ich wusste nicht, wann, ob und wie Gott mich von meinen körperlichen Krankheiten heilen wird. Mein einziger Trost war, dass Jesus immer bei mir ist (Psalm 121, 2).
Mir wurde klar, wie außerordentlich wichtig es ist, dass ich geheilt werde. Und mir war gleichzeitig klar, dass Gott auf keinen Fall, nie und nimmer will, dass ich krank bin und alles, wirklich alles, dafür tun würde, und - das ist der absolute Knackpunkt - auch schon getan hat - damit ich gesund werden kann: „Jetzt ist der Tag des Heils“ (2. Kor. 6, 1.2). Er hat uns Jesus geschickt, und durch seine Wunden sind wir geheilt! Jesus hat unsere Krankheit ans Kreuz getragen, damit wir nicht nur frei werden von Sünde, sondern auch von Krankheit (Jes. 53, 4). Wir verkündigen ein Gnadenjahr des Herrn (Jes. 61, 2).
Nachdem ich meine Ohnmacht erkannt und bekannt hatte, dass ich mit meinem Latein am Ende bin, haben einzelne Geschwister verstärkt für mich gebetet und um Antworten gerungen. Und dann ist was passiert. Gott hat durch den Heiligen Geist zu Geschwistern geredet. Im Gebetskreis kam dann die Idee, im Heiligen Geist das zu tun, was auch die Freunde von dem Gelähmten getan hatten, wie es in Mk. 2, 1-5 beschrieben wird. Gleichzeitig hat mir Gott die Augen geöffnet. Ich bekam zwei Weissagungen. Gott hat dadurch unbeschreiblich intensiv und direkt meine Probleme aufgedeckt und mir erklärt, was in der geistlichen Welt los war, und ich habe sofort die Auslegung verstanden, weil er schon vorher zu mir geredet hatte. Jesus hat an den Tresor meines Herzens geklopft, und alle Worte sind in die Freiheit gekommen (Ps. 119, 162).
Mir war klar, ich muss für mich unter Handauflegung beten lassen wie in Jak. 5, 13-18.
Wenn man das Heil ausspricht, dann zeigt das auch Wirkung. Das war ein einfaches Gebet, wo in der geistlichen Welt für mich die Freiheit ausgerufen wurde, dass ich leben kann. Dabei wurde aufgedeckt, dass ich auf einer Odyssee war: Ich war auf einem Irrweg und habe gelitten unter Mächten und Gewalten, die mich gefangen hielten und quälten. Ich bin frei geworden davon, Alternativen zur Heilung durch Gottes Gnade zu suchen.
Ich hatte das wahre Vaterherz von Gott nicht erkannt, dass er alles getan hat, was in seiner Macht steht, um mich zu heilen. Ich hatte die Autorität von Jesus nicht gesehen, dass er das Unmögliche möglich machen kann, der König über alle anderen Könige ist, und ein Hohepriester, der sich selbst für uns geopfert hat (Heb. 7). Im Bereich Krankheit/ Gesundheit bin ich meinen eigenen Weg gegangen, war mein eigener Herr. Ich habe gebetet, „Herr hilf, bitte hilf mir doch“ statt zu beten,“ Mein Vater im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe.“ Mir ist es nicht gelungen, nur aus Gottes Gnade zu leben. Ich habe auf andere Stimmen gehört, obwohl Gottes Stimme auch immer ganz klar da war. Ich hatte den Gedanken, dass Gottes Wort wie von Sirenen übertönt wird. Lasst euch in der Gemeinde erklären und daran erinnern, wer Gott wirklich ist, was sein Ziel ist und wie er denkt. Durch die Botschaft: „Gott ist nur gut!“ heiligen wir seinen Namen.
Es ist wichtig, im Heiligen Geist zu leben, und absolut bibelfest zu sein, um dem Teufel widerstehen zu können, so wie Jesus bei seiner Versuchung in der Wüste (Mt. 4, 1-11). Es ist hilfreich, geistliche Munition in der Tasche zu haben und die geistliche Waffenrüstung zu tragen (Eph. 6, 10-20).
Stimmen der Vorfahren proklamieren: Du BIST, du MUSST, du machst alles falsch. Was kann ich dem entgegensetzen? „Ich bin wunderbar gemacht, wunderbar Herr sind deine Werke“ (Ps. 139, 14), oder „Seid nicht halsstarrig wie eure Väter.“(2. Chr. 30, 8). Geistliche Lieder bauen unsere Seele auf.
Gott ist Experte auf vielen Gebieten, z.B. dem Gartenbau: „Das Gras verdorrt, die Blume welkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich“ (Jes. 40, 8). oder Mt. 13, 26: „Als nun die Saat wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut“. Die Medien bombardieren uns mit Expertenweisheit. Manchmal machen Bombenhagel in unserem Leben alles platt, aber ich habe meine Lust am Herrn (Ps. 37, 4).
Es gibt viele Weltanschauungen, die einen prägen können, z. B. der Humanismus, der Gedanken aus der Antike aufgreift. Sokrates hat gesagt, „Hilf dir selbst, so helfen dir die Götter“ Es gab z. B. Apollon, von dem es hieß, er sei Arzt. Im Eid des Hippokrates wurde dieser Gott angerufen. Was ist dem entgegenzusetzen? Ich rufe einen anderen Namen an, den von Jesus. Phil. 2, 9: „Jesu Name ist höher als jeder andere“. Spr. 17, 22: „Ein fröhliches Herz ist die beste Medizin, aber ein niedergeschlagener Geist dörrt das Gebein aus.“ Gott sagt ganz deutlich „Ich, der Herr, bin dein Arzt“ (2. Mose 15, 26).
Ps. 34, 4 Erhebt mit mir den Herrn, lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen!
Damaris A.: Jesus hat mich in eine neue Freiheit gebracht
1. Jh. 4, 4: "Der in euch ist, ist größer."
Der Glaube in Jesus hat meine Persönlichkeit so verändert, dass meine Umgebung mich ganz anders wahrnimmt.
Wir tragen den Duft der Erkenntnis Christi, wie im Bild von Jesus, der als König im Blumenduft der Blumenmädchen umherzieht.
Wie eine Parfümeriebesitzerin sich ihrer Werte bewusst ist, so bin ich sicherer geworden. Das zeigt sich auch zu Hause in Gesprächen, wo mir Gott viel Unsicherheit weggenommen hat.
Ulrike S.: Ich fühlte mich getragen
Danke für eure Gebete, ich konnte im Krankenhaus mit meinem Sohn ganz ruhig bleiben, die OP ist gut gelaufen, ihm geht es besser.
Karin E.: Verheßung
Jes. 51, 3: Gott macht aus einem Wüstenzustand einen Garten Eden. Dafür sollten wir dankbar sein.
Christian M.: Vier wichtige Punkte aus der Freizeit
- Gottes Plan von Gemeindestrukturen im Wandel: Die Ziele sind formuliert. Wir brauchen eine „Tüchtigkeit im Geist“. Wir müssen uns auf den Weg machen, wiederhergestellt zu werden, um fit zu werden für Gottes Werk. Wir haben Verantwortung in der Gemeinde, uns weiterzuentwickeln.
- Der Aufruf: "Das können wir uns nicht leisten!“ Ganz viele Dinge kann ich mir einfach nicht mehr leisten. Ich bete: "O Herr, du musst was ändern, ich kann nicht mehr. Als "Couchchrist hindert mich die Bequemlichkeit, Entscheidungen zu treffen, mich zu heiligen und zu reinigen an Stellen, die knirschen.
- Der Aufruf, dem Herrn und Geschwistern, durch den Kinderdienst zu dienen. Zu dieser Verantwortung gehört geistliche Aktivität.
- Staffellauf: Die nächste Generation muss nicht wieder das Rad neu erfinden. Wir haben Verantwortung und sind Vorbild gegenüber Kindern, für ganze Generationen. Wir müssen uns heiligen, reinigen einrenken lassen und fit werden.
Ich will dem Herrn und meinen Geschwistern dafür danken, die an meiner Seite stehen und kämpfen, und suchen, um mir die Augen zu öffnen. Ich habe immer fleischlich gekämpft - kann mich dabei noch so abmühen, aber nun will ich auf eine geistliche Art die Themen angehen.
Andreas K.: Vorbild sein
Zef. 3, 9-20: „Dann aber will ich den Völkern andere, reine Lippen geben, dass sie alle den Namen des Herrn anrufen und ihm einmütig dienen...“ Der Herr sagt uns hier deutlich, was er noch alles vorhat, und was er uns in Zukunft geben will. Die Kinderdienstmitarbeiter, aber auch alle, die in der Gemeinde stehen, haben eine große Verantwortung. Es ist wichtig, dass sie selber klar und rein vor Gott stehen, um den Kindern an ihrer Seite etwas mitgeben zu können. Als die Jungschar von der Jugendgruppe getrennt wurde, war mir zuerst nicht klar, wo mein Platz ist. Mein Herz war nicht ganz bei der Sache. Der Herr hat mir jetzt meinen Platz gezeigt, aber mir wurde deutlich, dass ich meine Grundeinstellung ändern muss. Man muss sich selber prüfen, wo man steht und sich reinigen, denn ich kann Kindern nur etwas weitergeben, wenn ich Prinzipien in meinem Leben erkannt habe und rund habe. Es gibt unangenehme Situationen im Leben, die einem entgegenstehen, und wie will ich als Mitarbeiter darin ein Vorbild sein, wenn ich mir selber im Weg stehe? Wenn ich mich verändere, verändert sich auch mein Umfeld. Das Gebet für mich letztes Jahr hat viel bewirkt. Ich hatte darauf hin die Bereitschaft, anders weiterzuleben durch Gottes Kraft, nicht durch meine eigene. Väter sind ein großes Vorbild - der Herr hat mit ihnen noch viel vor in der Gemeinde. Auf der Freizeit wurde klar, wie der Teufel durch die modernen Medien wirkt. Wir müssen da etwas ändern und den Kids Alternativen bieten. Dafür möchte ich meine Zeit und Kraft einbringen. Wir können da ganz neue Wege gehen.
Peter S.: Suche den Wille des Vaters
Das Neue Testament ist wie ein Bauplan zur Umsetzung der Ziele des Herrn. Es enthält Anweisungen, was wir zu tun und zu lassen haben. Wir können zu unserem Vater im Himmel beten und ihn bitten, uns in unseren Probleme zu helfen, und er hilft uns - nicht immer so, wie wir das wollen, sondern wie er es will. Sollten wir ihn nicht lieber zuerst fragen, „Vater, was ist dein Wille, dein Plan, dein Ziel?“. Off. 3, 12: „Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen.“ Ich habe die Entscheidung getroffen, eine solche Säule zu werden. Wenn mir dann Ausreden einfallen, antwortet Jesus: „Nehmt den Stein weg!“ (Jh. 11, 39). Ich lasse mich gerne zum Werkzeug des Herrn machen. Trefft auch ihr heute die Entscheidung, denn der Herr braucht euch, als Säule im Tempel.
Jochen N.: Lerne von dem Adler
5. Mose 32, 11: „Er ging mit ihnen um wie ein Adler, der seine Jungen fliegen lehrt: Der wirft sie aus dem Nest, begleitet ihren Flug, und wenn sie fallen, ist er da, er breitet seinen Schwingen unter ihnen aus und fängt sie auf.“
Gott ging mit seinem Volk um wie ein Adler. Ich habe hier in der Gemeinde das Nest erlebt, versucht zu fliegen, bin gefallen, aber der Herr ist immer da, fängt mich auf. So wie der Adler mit seinen Jungen, wie der Vater im Himmel mit uns, so können auch wir mit unseren Kindern umgehen.
Adler sind treu und monogam: Gott bindet sich lebenslang an uns: 2. Mose 6, 7a: „Ich nehme euch als mein Volk an, und ich will euer Gott sein“. Dieses Prinzip gilt auch für die Ehe, einen Partner anzunehmen und ihm ein Leben lang treu zu sein.
Adlerpärchen vertrauen sich vollständig, bevor sie sich binden und Nachwuchs zeugen. Bei der Balz lässt sich das Weibchen fallen, das Männchen folgt ihr, sie verkrallen sich, fallen in die Tiefe, lassen sich kurz vor dem Boden wieder los. Auch in einer Ehe hält man fest zusammen, selbst wenn einer der Partner fällt. Wir brauchen das Vertrauen, ihn loszulassen, um dann wieder gemeinsam zu fliegen.
Gott vertraut auch uns vollständig, vertraut den Propheten seine Aufgabe an (Mt. 28, 19-20a, Sendungsbefehl Jesu). Er vertraut uns, dass wir diese Aufgabe bewältigen können. Er hat kein Problem mit schwachen Menschen, denn sie sind sein Ebenbild, mit seiner Kraft schaffen wir es.
Adler bauen ihr Nest hoch oben, damit keine Feinde es erreichen können. Es ist wichtig, dass wir für unsere Kinder ein Nest im Reich der Himmel bauen.