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Jüngerschaftstraining von Jesus

13.11.2011 - Carola Brenner

Wir lesen: Die Bergpredigt Mt. 5, 1 - Mt. 7, 29

Mit seiner ersten Predigt möchte Jesus auch heute seine Jünger unterweisen und ihren Charakter formen. Welche Punkte sind ihm dabei wichtig? ("Hausaufgabe": Arbeitet in eurer Stillen Zeit dieses konkrete Jüngerschaftstraining einmal im Detail durch.)

Mt. 5, 1-12/ Die Seligpreisungen:

Jesus beschreibt hier die Charaktereigenschaften seiner Nachfolger. Es sind sanftmütige und friedfertige Menschen, die nach Gerechtigkeit streben und ein reines Herz haben. Wie sieht unser Herz aus? Lassen wir Jesus in unserem Leben "ran", um unseren Charakter zu erneuern?

Mt. 5, 13-16/ Salz und Licht:

Jesus zeigt uns hier eine Vision. Seine Jünger sind das Salz der Erde und das Licht der Welt.

Petrus war ein Jünger, der diese Eigenschaften hatte, aber nicht von Anfang an. Zuerst verleugnete er Jesus, obwohl er sich zu ihm bekannt hatte (Mt. 16, 16/ Mt. 26, 35/ Mt. 26, 69-75). Er durchlief einen Prozess der Reinigung, indem er sich von Jesus ermahnen und korrigieren ließ, schließlich die tiefe Entscheidung traf, stets auf ihn zu hören. Lassen auch wir uns von Jesus zur Umkehr ermahnen, wenn wir falsch gehandelt haben?

Mt. 5, 17-20 Unser Umgang mit dem Gesetz:

Jesus zeigt seinen Jüngern ein neues, tieferes Verständnis des alttestamentlichen Gesetzes. Eine andere Sicht, als es die Pharisäer hatten, denn Jesus kommt es auf die Herzenshaltung an, die ursprüngliche Absicht Gottes darin zu erkennen. Wollen wir ganz rein werden, im Kleinen, als Gemeinde, als Leib Christi? Überdenken wir die Punkte Töten - Ehebruch - Schwören - Vergeltung - Almosengeben?


Mt. 6, 5-15/ Unser Gebetsleben:

Was erachtet Jesus für wichtig in unseren Gebeten? Er legt Wert darauf, dass der Name seines Vaters geheiligt wird, damit die Welt erkennt, wie Gott wirklich ist. Wir sollen proklamieren, dass das Reich Gottes kommen wird und Gottes Wille geschieht. Das Vaterunser lehrt uns auch, dass Vergebung ein ernsthaftes Thema ist.


Mt. 7, 1-6: Die Bruderschaft:

Jesus warnt uns vor Verurteilung, Beurteilung und Richten unserer Brüder im Herrn. Zuerst ist es nötig, dass jeder selbst Gott erlaubt, ihn zu ermahnen. Richtet euer Herz auf eure eigenen Wege, beurteilt euch selbst, werft nicht "Perlen vor die Schweine".


Mt. 7, 15-23: Einblick in die geist. Welt:

Wir sollen uns hüten vor falschen Propheten im Schafspelz: Zuerst sieht man nur Blüten, dann erst die Früchte, das kann dauern. Wie können wir die guten Früchte erkennen? Es sind die Werke der Propheten, die den Willen des Vaters tun.


Mt. 7, 24-28: Die Praxis: vom Hausbau:

Wenn wir nur teilweise unser Haus auf Sand bauen, gibt es undichte Stellen, einen Wasserschaden, es regnet rein. Wichtig ist, zu tun was Jesus uns sagt. Denn wenn wir als Gemeinde seine Worte in die Tat umsetzen, passiert etwas! Geht mit, in eurem ganz persönlichen Tempo. Baut auf den Fels Jesus Christus!

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