Sie sind hier: Startseite Veranstaltungen Freizeiten Silvesterfreizeit 2011 Gott ruft die Generationen

Gott ruft die Generationen

30.12.2011 - Carola Brenner

Jes. 41, 4: „Der die Generationen ruft von Anbeginn“ - das ist Gottes Arbeitsweise, angefangen bei Adam und Eva. Abraham hatte er eine Dynastie im Auge (1. Mose 46, 27). Gott hat sich ein Volk geschaffen, das von Generation zu Generation das weitergeben soll, was Gott will.
Eine Generation war so widerspenstig und ungehorsam, dass ihre Kinder 40 Jahre durch die Wüste wandern mussten und zu spät in das verheißene Land kamen. Das ist für uns eine Warnung. Wir als ältere Generation müssen uns heiligen, damit die nachkommende Generation es leichter hat. Wir können für sie beten. Die nächste Generation muss sich davon lösen, dieselben Fehler wie ihre Eltern zu machen.
Wie geht es bei uns weiter? Es ist wie bei einem Staffellauf. Einer läuft, der andere übernimmt, indem er eine Weile mitläuft. So kommt man ans Ziel.Wenn jede Generation von Neuem anfängt, geht es nicht weiter. Wenn niemand übernimmt, liegt das Werk brach.
Jes. 44, 3-5: Gott gießt seinen Geist aus auf unsere Nachkommen. Diese Generation sprosst auf und kommt durch. Aber der Teufel versucht, durch Vorfahrengeister immer weiter zu wirken. Gott kam weiter mit David als mit Isai, und noch weiter als David mit Salomo. Aber alle drei hatten Probleme mit natürlicher, bzw. geistlicher Hurerei. Jede Generation hat die Chance, ob sie dem Teufel Raum gibt, oder einen Schlussstrich zieht.
Welche Kraft steckt in unseren Generationen? Timotheus hatte den ungeheuchelten Glauben seiner Mutter und seiner Oma (2. Tim. 1, 5). Gott weiß´um die Kraft, die in Kindern steckt: Ps. 8, 3/ Mt. 21, 14-16. Jesus  hat radikal aufgeräumt im Tempel, damit ein Raum für Kinder entsteht, für die Stimme, die Macht in sich hat. Wir müssen bei uns anfangen, ihnen eine aufgeräumte Atmosphäre bieten, die sie brauchen.
1. Mose 3, 15: Von Anfang an gibt es ein Kampf zwischen Kindern und Teufel. Jesus Christus zertritt Dämonen unter seinen Füßen. Es gibt eine ewige Feindschaft zwischen Nachkommen und Dämonen, die immer weitergegeben wird. Unsere Kinder sind da hineingeraten, obwohl sie nichts damit zu tun haben wollen. Sie werden schwach gemacht durch schlechte Vorbilder.
Gal. 5, 19: Generationen gewöhnen sich an den Weg der Sünde, pflegen einen lässigen Umgang damit. Wir möchten lieber etwas Anderes weitergeben.
Mt. 18, 3-14: Jesus will, dass wir uns dafür einsetzen, dass kein Kind verloren geht. Sowohl Eltern als auch Jugendleiter müssen alles tun, um gute Vorbilder sein.
Ps. 137, 8.9: Glücklich ist, wer die Dämonen nimmt und am Felsen von Jesus Christus zerschmettert.
Off. 2, 19-23: Für die Gemeinde von Thyatira gilt eine Warnung, die auch für unsere Gemeinde aktuell ist. Isebel ist keine Frau aus Fleisch und Blut, aber ein Geist, der so wirkt. Wir müssen die kleinste Wurzel davon ausreißen, damit ihre Kinder getötet werden. Wir wollen in allen Dingen ganz sauber sein, auch im Blick auf kommende Generationen. Dazu brauchen wir eine deutliche Lehre.
Ps. 78, 2-7: Wir wollen das Evangelium praktisch vorleben.
Ps. 71, 18: Ich will Gott nicht verlassen bis ins hohe Alter, um das Evangelium zu verkündigen.
Ps. 48, 10-15:Wie redest du über die Gemeinde zu deinen Kindern? Wie wurde in deinem Leben (z.B. von deinen Eltern) geredet über die Gemeinde? Was wird gesät oder aufgenommen? Richten wir unser Herz auf das Gute?
Kinderdienst:
Jes. 41, 4: Gott ist in jeder Generation sonntags derselbe, überall, in jedem Raum. Wir bewahren in der Kinderstunde nicht die Kinder auf, damit Erwachsene in Ruhe die Predigt hören können! Bekehrt euch, wenn ihr solche Gedanken habt. Die Kinderarbeit ist gleichwertig mit jeder Predigt. Wir haben es mit dem Herz von Gott zu tun. Inmitten der Gemeinde werden Kinder gesegnet durch diese Arbeit.
Ps. 147, 13: Glücklich ist jeder, der sich dafür zurüsten lässt, dass Kinder in unserer Mitte gesegnet werden. Jedes Wort, das in ein Kinderherz gesprochen wird, kehrt nicht leer zurück. Es wird doch irgendwann Frucht tragen, wenn sich Menschen nicht vollkommen davon lösen. Deshalb ist es eine total wichtige Arbeit. Wollen wir uns für diese nächste Generation einsetzen, weil wir sie lieben und ihr dienen wollen? Es geht hier um mehr als nur den Kinderdienst. Wir müssen Gott darin fragen, wo unser Platz ist?
Wenn ich mich für Kinder und Jugendliche einsetze, bin ich in erster Linie beschäftigt mit Gebet, und dem, was im Himmel der Kinder los ist. Wie können wir einen Gottesdienst oder Familiengottesdienst gestalten, sodass Freunde eingeladen werden können. Wir haben damals Miniclubs gemacht. Wer hat es auf dem Herzen, Jugendgottesdienste zu machen? Es geht nicht nur darum, eine schöne Stunde abzuhalten, sondern sich auch in der übrigen Zeit mit der kommenden Generation zu beschäftigen. Das kostet uns alles, aber es war von Anfang an der Gedanke Gottes. Wer will sich in diesen Plan einfügen?

Artikelaktionen