Ermutigung für 2012
Ri. 16, 3 Simson war ein Knecht Gottes. Er riss eine Tür aus den Angeln und stellte sie komplett woanders hin.
Off 3, 7-13: Das Sendschreiben an die Gemeinde in Philadelphia (grch. „Bruderliebe“) gilt auch für unsere Gemeinde.
Es gibt eine Tür, die geschlossen ist. Jesus spricht ein kräftiges Wort. Die Tür geht auf. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Tür nie wieder zugeht. Jesus arbeitet wie Simson. Er hebt die Tür aus den Angeln. So kann sie nie mehr zugehen. Wo es keine Tür mehr gibt, kann nichts mehr verschlossen werden. Keiner wird sie mehr schließen.
In der Welt kann eine Tür wieder zugehen. Wir suchen diese Tür droben im Himmel, die Jesus für uns ausgerissen hat. Er wird uns bewahren vor der Versuchung (V.10). Was uns Kraft gibt, ist Gottes Wort.
Jes. 55, 8-11: Gottes Wort fällt wie Regen auf die Erde. Die Erde wird vorbereitet, Samen wachsen zu lassen, die Früchte hervorbringen, die als Nahrung dienen und neuen Samen beinhalten.
Jh. 1, 14: Worte Gottes werden Fleisch, Realität in unserem Leben. Darum ist es wichtig ,darauf zu achten, welche Worte wir aussprechen. Wer das scharfe Wort Gottes hört, das Geist und Seele trennt (Heb. 4, 12), wird zurückgebracht auf den Weg Gottes.
1. Petr. 2, 1- 8: Wer Gott ungehorsam ist, stößt sich an dem Wort. Das ist genial, denn ich merke dann, dass irgendwas in meinem Leben nicht stimmt. Lass deinen Bruder mal richtig an diesen Stein stoßen. Wir dürfen nicht wie Chirurgen handeln, die das Getrennte zusammennähen.
Dan. 11, 32: Der Feind Gottes, der gegen den heiligen Bund Gottes mit uns ist, wird durch glatte Worte Menschen dazu bringen, diesen Bund zu verlassen.
Wir haben nur eine kleine Kraft. Wir können nicht die Welt retten, wie in dem Song von Tim Bendzko.
Ps. 127, 2: Es ist vergebens, früh aufzustehen. Ich brauche nicht das Gefühl haben, ständig in das Leben anderer eingreifen zu müssen, um sie vollkommen in Christus darzustellen. Wir sollten dem Hl. Geist Freiraum geben, auch andere Leute zum Zug kommen zu lassen, ohne dabei in Passivität zu verfallen.
1. Petr. 1, 22: Ungeheuchelte Bruderliebe ist wichtig. Wir sollen Zelle an Zelle, ein Körper vor Gott, eng beieinander zusammen sein. Das wird nie geschehen ohne Gehorsam dem Wort gegenüber.
3. Mose 1.2.10: Man kann Dinge tun, ohne Geist Gottes, die von außen gut aussehen, aber im Herzen nicht stimmig sind. Wir dürfen in unserem Dienst für den Herrn nicht aufgreifen, was wir mit unserem Verstand erfasst haben, sondern das, was direkt von Gott in unser Herz kommt. Wir können nicht aus unserem eigenen Feuer heraus Bibelstunden und Kindergruppen leiten, das geht sonst auf Dauer schief. Das Wort ist scharf, aber es gibt Stimmen, die es stumpf machen. Menschen können nicht sehen, welcher Weg falsch ist - Gott wird direkt eingreifen.
Mt. 6, 9.10: Nur wenn Gottes Name 100 % geheiligt wird, kann das Reich Gottes kommen.
Off. 19, 11.12/ Off. 3, 8: Der Name des Reiters auf dem weißen Pferd spielt eine entscheidende Rolle, denn seinen Namen, den Namen Jesu, wird er auf Menschen schreiben, die den Feind überwunden haben. Sein geheiligter Name ist demjenigen nicht verborgen, der verstanden hat, was der Name wirklich bedeutet.
Ri. 16, 19: Delila wollte den Schwachpunkt von Simson erkennen. Sie ließ ihn auf ihren Knien einschlafen. Wir müssen unsere Kinder heiligen von den Medien. Das kreative Wort kommt aus einem kreativen Geist, nicht aus Medien.