Botschaft
- Bekehrung:
Jeder Mensch ist aufgrund seiner eigenen Sünde von Gott getrennt. Er muß zu seiner ewigen Errettung und Vergebung der Sünden den Sohn Gottes, Jesus Christus, als ganz persönlichen Heiland und Erlöser und dessen stellvertretenden Tod annehmen. Das tut er, weil ihn dazu die unendlich große Liebe und Gnade Gottes zieht. Der Mensch kehrt aufgrund seiner eigenen Entscheidung selbst um.
- Wiedergeburt:
Durch den Glauben an die Auferstehung Jesu Christi erhält der Mensch in Verbindung mit der Bekehrung neues Leben. Dieses neue Leben ist ewiges Leben, von Gottes Geist gezeugt und für den Menschen heute erfahrbar. Auf diese Weise werden wir Kinder Gottes und in die Familie unseres Vaters aufgenommen. Ohne dieses neue Leben kann niemand das Reich Gottes sehen. (Joh 3) Der neue innere Mensch fängt an, sich zu entfalten und zu entwickeln und kann nicht sündigen (1.Joh 3,9). Dieser hat seine Herkunft und Identität in der geistlichen Welt, und sein Name ist im Buch des Lebens in den Himmeln angeschrieben (Luk 10,20). Dieses neue, aus dem Geist wiedergeborene Leben ist ein reines Wirken von Gottes Geist, basierend auf der Auferstehung von Jesus Christus.
- Taufe im Wasser:
Durch die symbolische Handlung der Taufe im Wasser bekennt der so gläubig gewordene Mensch, aus eigener Entscheidung heraus, seine Sündenabwaschung, das Sterben des alten (sündigen) Menschen und seine Auferstehung (des neuen Menschen) mit Christus. Er bezeugt nach außen, was in seinem Herzen bereits geschehen ist. Weiterhin drückt er damit seine Hingabe und Bereitwilligkeit aus, daß auch in seinem Leben alle Gerechtigkeit Gottes erfüllt und wahr werden darf. Die Taufe im Wasser wird von einem Täufer durch Untertauchen vollzogen.
- Taufe im Heiligen Geist:
Gott will den durch die Wiedergeburt im Reich Gottes lebenden Menschen nicht nur begleiten, sondern in ihm selbst wohnen durch seinen Geist. Jeder gläubige Mensch kann sich dafür öffnen, daß der Heilige Geist nicht nur"bei ihm"ist, sondern auch"in ihm" wohnen darf (Joh 14,17), um damit sein Leben Gott als Tempel zur Verfügung zu stellen. Gott schenkt sein Inneres (seinen Geist) dem Menschen umsonst, wenn er zu Jesus, dem Täufer im Hl. Geist kommt und ihn im Glauben darum bittet und das "Wasser des Lebens" trinkt. Dieses Pfingstfest kann jeder persönlich erfahren. Dadurch bekommt Gottes Geist die Gelegenheit, den Menschen in die ganze Wahrheit zu leiten, ihn mit Kraft aus der Höhe und mit geistlichen Begabungen auszustatten, und ihn so zu einem kräftigen Zeugen und Jünger Jesu zu machen. In seinem Herz sind dann die Gesetze Gottes eingeschrieben, und so wird der Mensch dem Bilde seines Sohnes gleichförmig (Röm 8,29).
- Gemeinde als Leib:
Durch den Heiligen Geist werden Menschen befähigt, sich als geistliche Mitarbeiter zu entwickeln. Durch ihn werden sie berufen und eingesetzt. Jesus als Haupt, von Gott der Gemeinde gegeben, fügt Einzelne gut zusammen, so daß ein Organismus wächst, in dem er verherrlicht wird und seine Worte Gestalt gewinnen. Der Hl. Geist ist der Lebensgeist des Leibes Jesu Christi (die Gemeinde). Er erhält ihn am Leben, tröstet ihn, leitet ihn, ermahnt ihn und baut ihn auf, indem seine Gaben sich dort entfalten können. In der Gemeinde und durch die Gemeinde will Jesus seinen Plan weiterhin ausführen und so das wahre Wesen Gottes bekannt machen. Deshalb ist gerade die Gemeinde ein Zuhause, in dem für jeden einen Platz, Geborgenheit, Liebe, Wachstum und Befreiung möglich ist unter der Leitung von Jesus Christus. Dazu hat Gott in der Gemeinde Ämter eingesetzt, z. B. Älteste, Hirten, Lehrer usw. . Eph 1,22.23 besagt::"Und alles hat er seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt."
Das regelmäßige Feiern des Herrenmahls erinnert die Gemeinde an das umfassende Erlösungswerk von Jesus Christus. Dadurch verkündet sie auch in der natürlichen und geistlichen Welt den neuen Bund und die Gemeinschaft der Erlösten in seiner Gemeinde.
- Gemeinde als Mutter:
Wenn Freiheit, Liebe, der Geist Gottes und Gottes Wort in der Gemeinde wirken, kann diese funktionieren wie eine Mutter. In ihr werden Menschen versorgt, getröstet, geheilt, wiederhergestellt, erzogen und zu mündigen Christen aufgebaut (Jes 66,13).
- Gemeinde als Stadt:
Eine geistliche Stadt besteht aus geistlichen Menschen, worin jeder einzelne Mensch als Mitbürger in der Himmelswelt seine Verantwortung erkennt und auslebt und zu einer Behausung Gottes im Geist mitaufgebaut worden ist. "Dieses Jerusalem droben (das ist in der unsichtbaren Welt) ist frei und ist unsere Mutter."(Gal 4,26)."Sie ist die Stadt des lebendigen Gottes, das himmlische Jerusalem, die Gemeinde der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind"(Hebr 12,22.23). "Sie ist die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist" (Hebr 11,10). Sie wird auch die heilige Stadt, das neue Jerusalem sein, das aus dem Himmel von Gott herabkommen wird, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. (Offb 21,2). Die Gemeinde spielt in der Endzeit also eine sehr wesentliche Rolle. Sie wird, durch und mit Jesus, als Überwinder daraus hervorgehen.
- Sohnschaft:
Gott will sich offenbaren. Er hat sich in Jesus am Allerdeutlichsten geoffenbart. Er wird sich aber auch immer deutlicher in Menschen offenbaren, die von Kindern zu Söhnen heranwachsen. Eben dazu braucht Gott eine Gemeinde. Menschen empfangen in der Taufe im Hl. Geist den Geist der Sohnschaft (Röm 8,14.15 Elberfelder Bibel). In ihm können sie zu erwachsenen, mündigen und reifen Söhnen Gottes aufwachsen, denn die Schöpfung wartet sehnsüchtig, bis diese sich offenbaren. (Röm 8,19).
- Geistlicher Kampf:
Um ein siegreiches Leben zu führen, brauchen wir eine deutliche Unterscheidung zwischen Gut und Böse und deren Quellen. Wir müssen nicht im Natürlichen mittels natürlicher Waffen kämpfen, sondern mit einer geistlichen Waffenrüstung gegen den Teufel und seine Dämonen (Eph 6,13). Er ist letztendlich die Ursache jeder Lüge, jeder Verführung und jeder Sünde, sowie jeder Krankheit und Gebundenheit. Wenn der Mensch wirklich im Namen Jesu befreit und geheilt wird, dann kann er im Reich Gottes wieder aufrecht gehen und die Gegenwart Gottes noch deutlicher erfahren (Luk 11,20). Jesus führt seine Gemeinde auch im Kampf gegen die antichristlichen Mächte dieser Zeit und will, daß wir mit Paulus sagen können: "Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat." (Röm 8,37)
- Gott ist nur gut:
Das einzig wahre Gottesbild hat sein Sohn Jesus Christus offenbart. In ihm hat er sich zuletzt gezeigt, und er ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens (Hebr 1,2.3). In der Botschaft von Jesus Christus wiederspiegeln sich die Gedanken Gottes, die er"von Anfang"an (z.B. Matth 19,8, 1.Joh 2,14) hatte: Gott ist nur gut, und alles, was er schafft, ist auch nur gut. Somit ist der Mensch zum Zeitpunkt seiner Erschaffung auch nur gut. Der Teufel allein ist schlecht und er will den Menschen verderben. Das Alte Testament ist unter anderem ein Schatten des Zukünftigen. Jesus hat dessen Gesetze erfüllt und die Wirklichkeit geoffenbart. Somit müssen wir das Alte Testament in dem Geist des Christus lesen, welcher wahre Freiheit gibt und in dem die Decke des Herzens beseitigt wird. (2.Kor 3,15-18), um auch darin den nur guten Gott zu erkennen.
Paul Brenner
